Starke US-Jobdaten beleben die Zinsangst, Öl schießt nach oben und Europa schwächelt. Gold hält sich über 4.400,- USD – jetzt entscheidet die Inflation über den nächsten Fed-Schritt.
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
an den Börsen gilt wieder die alte paradoxe Regel: Gute Konjunkturnachrichten können schlechte Börsennachrichten sein. Genau das zeigte vergangene Woche der amerikanische Arbeitsmarkt. Während steigende Ölpreise und Anleiherenditen Europas Märkte belasteten, hielt sich Wall Street dank robuster und Technologiewerte vergleichsweise gut.
Im Mittelpunkt stand jedoch die Frage nach dem nächsten Zinsschritt der Federal Reserve.
Öl bringt die Inflationsgefahr zurück!
Der Konflikt zwischen den USA und Iran bleibt der wichtigste externe Belastungsfaktor. Neue militärische Auseinandersetzungen und Sorgen um die Straße von Hormus ließen die Risikoprämie am Ölmarkt deutlich steigen.
Brent kletterte zeitweise über 95,- USD je Barrel und legte auf Wochensicht kräftig zu. Höhere Energiepreise verteuern Transport und Produktion und könnten damit den Inflationsrückgang bremsen. Genau das erhöht den Druck auf Fed und EZB. Für Energie- und Rohstoffunternehmen verbessert ein höheres Preisniveau dagegen grundsätzlich die Ertragsaussichten.
Starke Jobs – neue Zinssorgen!
Noch am Donnerstag hatte Fed-Gouverneur…
Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte
Quellen: Marketscreener.com, onvista.de, Reuters.de, eigener Research, Bildquellen: tradingeconomics.com, onvista.de, MinerDeck, Intro Bild: KI generiert
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